Handball / Regel 15

Ausführung der Würfe

IHF · 2025
Kurz erklärt

Stellung und Ballabgabe · Pfiff und Fehler

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Stellung und Ballabgabe

Bei einem formellen Wurf hält der Spieler den Ball und nimmt die vorgeschriebene Position ein. Außer beim Abwurf muss der Werfer vor der Ausführung aufrecht stehen. Ein Teil desselben Fußes bleibt normalerweise bis zur Ballabgabe am Boden; für Abwürfe und Anwürfe aus der Anwurfzone gelten Ausnahmen. Mitspieler und Gegner beachten die jeweiligen Aufstellungsregeln. Aus jedem Wurf kann direkt ein Tor erzielt werden; aus einem Abwurf bei nicht im Spiel befindlichem Ball kann jedoch kein direktes Eigentor entstehen.

Pfiff und Fehler

Anwurf und Siebenmeter erfordern immer einen Pfiff. Andere Würfe werden unter anderem nach einem Time-out, einer Stellungskorrektur oder bestimmten Unterbrechungen angepfiffen. Nach dem Pfiff muss der Ball innerhalb von drei Sekunden gespielt werden. Ausführungsfehler ohne vorherigen Pfiff führen normalerweise zur Korrektur und Wiederholung mit Pfiff; Fehler nach dem Pfiff normalerweise zum Freiwurf für den Gegner, vorbehaltlich des Vorteils. Der Werfer darf den Ball erst wieder berühren, nachdem er einen anderen Spieler oder das Tor berührt hat. Beim Siebenmeter gilt eine zusätzliche Beschränkung für Mitspieler.

Unabhängige Erklärungen und Übersetzungen, keine offiziellen Veröffentlichungen der Verbände. Unabhängige Erläuterungen der bereitgestellten IHF-Regeln für Hallenhandball, Ausgabe 1. Juli 2025. Verweise nennen die gedruckten Seitenzahlen, eine weniger als im PDF-Viewer. Wettbewerbs- und Jugendregeln können abweichen. Beachhandball ist nicht enthalten.
Quellen und Vorgehen ↗