Kapitäne und Trainer
FIVB · 2025–2028Das Gesprächsrecht des Spielkapitäns und die Aufgaben des Trainers.
Regel 5 — Der Spielkapitän
Kapitän und Trainer sind für Verhalten und Disziplin verantwortlich. Ein Libero darf Mannschafts- oder Spielkapitän sein. Der Kapitän vertritt die Mannschaft bei der Auslosung und unterschreibt den Spielbericht. Ist er nicht auf dem Feld, wird ein anderer Feldspieler Spielkapitän, bis er ausgewechselt wird, der Kapitän zurückkehrt oder der Satz endet.
Bei ruhendem Ball darf nur der Spielkapitän Regelerklärungen erbitten, Fragen der Mitspieler weitergeben oder Positionen und Ausrüstung überprüfen lassen. Für einen offiziellen Protest gegen Regelanwendung oder -auslegung muss er den ersten Schiedsrichter sofort informieren und den Protest nach dem Spiel eintragen. Dies ist kein allgemeines Recht, jede Tatsachenentscheidung anzufechten.
Regel 5 — Führung und Anträge
Der Trainer prüft den Kader, reicht vor jedem Satz die Aufstellung ein, wählt Wechsel und beantragt Auszeiten. Ansprechpartner ist dabei der zweite Schiedsrichter. Anweisungen sind im erlaubten Bereich vor der Bank möglich, ohne das Spiel zu stören oder zu verzögern oder Linienrichtern die Sicht zu nehmen.
Ein Assistenztrainer darf normalerweise nicht eingreifen. Verlässt der Trainer die Mannschaft aus einem anderen Grund als seinem Einsatz als Spieler, kann ein Assistent nach Bestätigung durch den Spielkapitän gegenüber dem Schiedsrichter übernehmen. Ohne Trainer oder amtierenden Assistenten darf der Spielkapitän Auszeiten und Wechsel beantragen.
Quellen und Vorgehen ↗
