Volleyball / Regel 17

Verletzungen und außergewöhnliche Unterbrechungen

FIVB · 2025–2028
Kurz erklärt

Erholungszeit, äußere Einflüsse und Fortsetzung eines unterbrochenen Spiels.

Auf dieser SeiteRegel 17 — Verletzung oder äußere StörungRegel 17 — Längere Unterbrechung

Regel 17 — Verletzung oder äußere Störung

Bei einem schweren Unfall während des Spiels unterbricht der Schiedsrichter sofort, lässt medizinische Hilfe zu und wiederholt den Spielzug. Kann ein verletzter oder kranker Spieler weder regulär noch ausnahmsweise ersetzt werden, erhält er 3 Minuten Erholungszeit, höchstens einmal je Spieler im Spiel. Erholt er sich nicht, ist sein Team unvollständig. Eine äußere Störung führt ebenfalls zum Abbruch und zur Wiederholung des Spielzugs.

Regel 17 — Längere Unterbrechung

Der erste Schiedsrichter, Veranstalter und gegebenenfalls das Kontrollkomitee entscheiden über die Wiederherstellung normaler Bedingungen. Dauern die Unterbrechungen zusammen höchstens 4 Stunden, wird auf demselben Feld der Satz mit gleichem Punktestand, Spielern und Positionen fortgesetzt, außer hinausgestellten oder disqualifizierten Spielern. Auf einem anderen Feld beginnt dieser Satz mit denselben Teammitgliedern und Startaufstellungen neu, vorbehaltlich dieser Ausschlüsse; Sanktionen bleiben bestehen. Beendete Sätze behalten in beiden Fällen ihr Ergebnis. Bei insgesamt mehr als 4 Stunden wird das gesamte Spiel wiederholt.

Unabhängige Erklärungen und Übersetzungen, keine offiziellen Veröffentlichungen der Verbände. Grundlage sind die bereitgestellten FIVB Official Volleyball Rules 2025–2028. Behandelt wird Hallenvolleyball; Beachvolleyball sowie gesonderte Wettbewerbs- und Video-Challenge-Regelungen sind nicht enthalten. Verweise nennen die tatsächlichen PDF-Seiten, deren Nummern um 2 über den aufgedruckten liegen.
Quellen und Vorgehen ↗