Verhalten, Verwarnungen und Karten
FIVB · 2025–2028Unterschiede zwischen Verwarnung, Punktstrafe, Hinausstellung und Disqualifikation.
Regeln 20–21 — Respekt und Verwarnungen
Teilnehmer müssen die Regeln kennen, Entscheidungen respektvoll akzeptieren und dürfen Schiedsrichter nicht beeinflussen oder Fehler verbergen. Nur der Spielkapitän darf Erklärungen verlangen. Kommunikation im Team ist erlaubt; Offizielle, Gegner, Mitspieler und Zuschauer sind höflich zu behandeln. Bei geringfügigem Fehlverhalten warnt der Schiedsrichter zuerst mündlich über den Spielkapitän und kann anschließend Gelb zeigen. Diese formale Verwarnung wird eingetragen, bewirkt unmittelbar keinen Punkt und zeigt an, dass die Sanktionsschwelle erreicht ist.
Regel 21 — Individuelle Steigerung
Erstes ungebührliches Verhalten eines Teammitglieds führt zu Rot: Punkt und Aufschlag für den Gegner. Für dieselbe Person bedeutet das zweite eine Hinausstellung, das dritte Disqualifikation. Beleidigende Worte oder Gesten führen sofort zur Hinausstellung; ein zweiter solcher Vorfall derselben Person führt zur Disqualifikation. Körperlicher Angriff oder angedeutete beziehungsweise angedrohte Aggression führt sofort zur Disqualifikation. Rot und Gelb gemeinsam bedeuten Hinausstellung für den restlichen Satz, getrennt Disqualifikation für das restliche Spiel. Die Person geht in die Umkleide; ein Spieler auf dem Feld muss regulär oder ausnahmsweise ersetzt werden. Hinausstellung und Disqualifikation fügen selbst keine Punktstrafe hinzu. Individuelle Sanktionen gelten satzübergreifend; Fehlverhalten vor oder zwischen Sätzen wirkt im folgenden Satz.
Quellen und Vorgehen ↗
