Handball / Regel 08

Regelwidrigkeiten und Verhalten

IHF · 2025
Kurz erklärt

Erlaubter Kontakt und gefährliche Aktionen · Kopftreffer nach den Regeln von 2025

Auf dieser SeiteErlaubter Kontakt und gefährliche AktionenKopftreffer nach den Regeln von 2025

Erlaubter Kontakt und gefährliche Aktionen

Den Ball mit offener Hand wegzuspielen, mit angewinkelten Armen kontrollierten Kontakt zu halten und mit dem Rumpf Räume zu sperren ist erlaubt. Festhalten, Stoßen, Schlagen sowie Anrennen oder Anspringen sind verboten. Richtung, Körperstelle, Intensität und Wirkung bestimmen die Strafe: progressive Bestrafung, direkte Hinausstellung für zwei Minuten oder Disqualifikation. Besonders rücksichtslose, gefährliche oder böswillige Aktionen erfordern zusätzlich einen schriftlichen Bericht. Auch leichter Kontakt gegen einen springenden Spieler kann eine Disqualifikation rechtfertigen.

Kopftreffer nach den Regeln von 2025

Eine direkte Hinausstellung für zwei Minuten erfolgt, wenn ein unbedrängter Werfer im freien Spiel oder ein Siebenmeterwerfer den Torwart am Kopf trifft, außer dieser bewegt den Kopf zum Ball, um abzuwehren. Im freien Spiel darf kein Abwehrspieler zwischen Werfer und Torwart stehen; der Kopf muss zuerst getroffen werden. Auch ein Freiwurf nach dem Schlusssignal gegen den Kopf eines Abwehrspielers wird so bestraft, sofern dieser den Kopf nicht zum Ball bewegt. Diese besonderen Fälle sind nicht automatisch Rot-Vergehen.

Unabhängige Erklärungen und Übersetzungen, keine offiziellen Veröffentlichungen der Verbände. Unabhängige Erläuterungen der bereitgestellten IHF-Regeln für Hallenhandball, Ausgabe 1. Juli 2025. Verweise nennen die gedruckten Seitenzahlen, eine weniger als im PDF-Viewer. Wettbewerbs- und Jugendregeln können abweichen. Beachhandball ist nicht enthalten.
Quellen und Vorgehen ↗