Handball / Regel 13

Der Freiwurf

IHF · 2025
Kurz erklärt

Entscheidung und Vorteil · Ort und Abstand

Auf dieser SeiteEntscheidung und VorteilOrt und Abstand

Entscheidung und Vorteil

Ein Freiwurf folgt meist auf einen Regelverstoß, durch den eine Mannschaft den Ball verliert oder ihren Angriff nicht fortsetzen kann. Die Schiedsrichter sollen Vorteil gewähren, statt eine aussichtsreiche Situation sofort zu unterbrechen; eine persönliche Strafe kann anschließend folgen. Bestimmte Wechsel- und Teilnahmefehler verlangen jedoch eine sofortige Unterbrechung. Wird gegen die ballbesitzende Mannschaft entschieden, muss der Spieler den Ball sofort hinlegen oder fallen lassen, damit der Gegner fortsetzen kann.

Ort und Abstand

Normalerweise erfolgt der Wurf ohne Pfiff am Ort des Verstoßes. Er darf weder im eigenen Torraum noch innerhalb der gegnerischen Freiwurflinie ausgeführt werden: Die Ausführung wird zur nächsten zulässigen Stelle verlegt. Angreifer bleiben bis zur Ballabgabe außerhalb der gegnerischen Freiwurflinie. Abwehrspieler halten normalerweise 3 m Abstand, dürfen bei einem Wurf an der Freiwurflinie aber unmittelbar außerhalb ihrer Torraumlinie stehen. Nach einer Stellungskorrektur und in anderen vorgeschriebenen Wiederaufnahmesituationen ist ein Pfiff erforderlich.

Unabhängige Erklärungen und Übersetzungen, keine offiziellen Veröffentlichungen der Verbände. Unabhängige Erläuterungen der bereitgestellten IHF-Regeln für Hallenhandball, Ausgabe 1. Juli 2025. Verweise nennen die gedruckten Seitenzahlen, eine weniger als im PDF-Viewer. Wettbewerbs- und Jugendregeln können abweichen. Beachhandball ist nicht enthalten.
Quellen und Vorgehen ↗