Der Siebenmeterwurf
IHF · 2025Eine klare Torgelegenheit · Ausführung
Eine klare Torgelegenheit
Ein Siebenmeterwurf gleicht normalerweise eine klare Torgelegenheit aus, die ein Gegner irgendwo auf der Spielfläche regelwidrig vereitelt hat. Nicht jedes Foul in Tornähe führt dazu. Behält der Angreifer volle Körper- und Ballkontrolle und kann die Chance noch nutzen, läuft das Spiel weiter; ein späterer Fehlwurf begründet rückwirkend keinen Siebenmeter. Eingriffe von außen, ein unberechtigter Pfiff und bestimmte Verstöße in den letzten dreißig Sekunden können den Wurf ebenfalls rechtfertigen.
Ausführung
Der Werfer steht hinter der 7-m-Linie, höchstens 1 m dahinter, und wirft innerhalb von drei Sekunden nach dem Pfiff. Vor der Ballabgabe darf er die Linie weder berühren noch überschreiten. Mitspieler bleiben außerhalb der Freiwurflinie; Gegner außerdem mindestens 3 m von der 7-m-Linie entfernt. Dringen Gegner zu früh ein oder überschreitet der Torwart vorzeitig die 4-m-Linie, wird ein erfolgloser Wurf ohne persönliche Strafe für dieses Vergehen wiederholt. Die angreifende Mannschaft darf den Ball erst wieder spielen, nachdem er einen Gegner oder das Tor berührt hat. Ein Time-out ist nicht automatisch erforderlich.
Quellen und Vorgehen ↗
