Handball / Regel 14

Der Siebenmeterwurf

IHF · 2025
Kurz erklärt

Eine klare Torgelegenheit · Ausführung

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Eine klare Torgelegenheit

Ein Siebenmeterwurf gleicht normalerweise eine klare Torgelegenheit aus, die ein Gegner irgendwo auf der Spielfläche regelwidrig vereitelt hat. Nicht jedes Foul in Tornähe führt dazu. Behält der Angreifer volle Körper- und Ballkontrolle und kann die Chance noch nutzen, läuft das Spiel weiter; ein späterer Fehlwurf begründet rückwirkend keinen Siebenmeter. Eingriffe von außen, ein unberechtigter Pfiff und bestimmte Verstöße in den letzten dreißig Sekunden können den Wurf ebenfalls rechtfertigen.

Ausführung

Der Werfer steht hinter der 7-m-Linie, höchstens 1 m dahinter, und wirft innerhalb von drei Sekunden nach dem Pfiff. Vor der Ballabgabe darf er die Linie weder berühren noch überschreiten. Mitspieler bleiben außerhalb der Freiwurflinie; Gegner außerdem mindestens 3 m von der 7-m-Linie entfernt. Dringen Gegner zu früh ein oder überschreitet der Torwart vorzeitig die 4-m-Linie, wird ein erfolgloser Wurf ohne persönliche Strafe für dieses Vergehen wiederholt. Die angreifende Mannschaft darf den Ball erst wieder spielen, nachdem er einen Gegner oder das Tor berührt hat. Ein Time-out ist nicht automatisch erforderlich.

Unabhängige Erklärungen und Übersetzungen, keine offiziellen Veröffentlichungen der Verbände. Unabhängige Erläuterungen der bereitgestellten IHF-Regeln für Hallenhandball, Ausgabe 1. Juli 2025. Verweise nennen die gedruckten Seitenzahlen, eine weniger als im PDF-Viewer. Wettbewerbs- und Jugendregeln können abweichen. Beachhandball ist nicht enthalten.
Quellen und Vorgehen ↗