Fußball / Protokolle und Leitlinien

Zeitbegrenzte Auswechslungen

IFAB · 2026/27
Kurz erklärt

Ein ausgewechselter Spieler hat normalerweise zehn Sekunden zum Verlassen; Überschreiten kann den Eintritt des Ersatzes verzögern.

Auf dieser SeiteBeginn der ZeitmessungNach Ablauf der zehn SekundenAusnahmen

Beginn der Zeitmessung

Die zehn Sekunden beginnen mit der Tafelanzeige oder dem Auswechselsignal des Schiedsrichters. Prüft er die Ausrüstung an der Mittellinie, beginnt die Zeit nach Prüfung und Signal. Spieler gehen an der nächsten Begrenzung hinaus, sofern der Schiedsrichter nichts anderes anordnet.

  • Der Schiedsrichter darf die letzten fünf Sekunden sichtbar zählen, optional auch laut.
  • Bei mehreren Wechseln in einer Unterbrechung müssen alle ausscheidenden Spieler innerhalb von zehn Sekunden nach der letzten Tafel oder dem letzten Signal draußen sein. Anzeigen und Signale dürfen nicht zur Verzögerung auseinandergezogen werden.

Nach Ablauf der zehn Sekunden

Der ausscheidende Spieler muss weiterhin unverzüglich gehen. Das Spiel wird fortgesetzt, während der Ersatz außerhalb bleibt. Der Wechsel darf nicht zurückgenommen und der benannte Ersatz nicht geändert werden.

  • Der Ersatz tritt nur bei der ersten Unterbrechung nach einer mit laufender Uhr gemessenen Minute seit Wiederaufnahme auf Zeichen des Schiedsrichters ein.
  • Eine gelbe Karte bleibt übermäßiger Verzögerung vorbehalten und folgt nicht automatisch jedem Fristverstoß.

Ausnahmen

Der Schiedsrichter darf die Frist aufheben, wenn eine Verletzung rechtzeitiges Verlassen verhindert oder Sicherheitsgründe den nächsten Ausgang ausschließen. Ist ein Spieler bei Countdown-Ende bereits an der Begrenzung oder überschreitet sie gerade, soll keine Eintrittsverzögerung folgen.

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Quellen und Vorgehen ↗