Rugby / Regel 07

Vorteil

World Rugby · 2026
Kurz erklärt

Wann der Schiedsrichter weiterspielen lässt und wann er unterbrechen muss.

Auf dieser SeiteKlarer und tatsächlicher NutzenGrenzen und weitere Verstöße

Klarer und tatsächlicher Nutzen

Nach einem Verstoß kann der Schiedsrichter das nicht schuldige Team weiterspielen lassen, wenn es einen klaren, tatsächlichen taktischen oder räumlichen Vorteil erzielen kann. Eine bloße Möglichkeit reicht nicht. Ist der Vorteil erreicht, geht das Spiel weiter; erscheint er unwahrscheinlich, kehrt der Schiedsrichter zum ursprünglichen Verstoß und dessen Sanktion zurück.

Grenzen und weitere Verstöße

Verstößt das nicht schuldige Team vor Erlangen des Vorteils selbst gegen die Regeln, wird gewöhnlich der ursprüngliche Verstoß geahndet; Foulspiel erhält weiterhin die passende Sanktion. Weitere Verstöße des schuldigen Teams können dem anderen Kapitän die Wahl der günstigsten Sanktion geben. Gefahr oder Verdacht auf schwere Verletzung schließen Vorteil aus. Ein fehlerhafter schneller Einwurf, Frei- oder Straftritt sowie bestimmte gefährliche Gedrängesituationen verlangen ebenfalls einen sofortigen Stopp.

Unabhängige Erklärungen und Übersetzungen, keine offiziellen Veröffentlichungen der Verbände. Grundlage sind die bereitgestellten World Rugby Laws of the Game Rugby Union 2026. U19, Siebener-, Zehner-Rugby und Game-on werden separat erklärt. Ausnahmen für Elite-Rugby sind gekennzeichnet; dies sind keine Rugby-League-Regeln. PDF-Seiten liegen 2 über den gedruckten Seitenzahlen.
Quellen und Vorgehen ↗
American Football und Rugby