Game-on-Varianten im Breitensport
World Rugby · 2026Freiwillige Anpassungen durch Verbände, Regionen und Veranstalter.
Welche Anpassungen gelten?
Game-on-Bestimmungen sind optionale Breitensportanpassungen und gelten nicht automatisch bei jedem Spiel. Verbände und Regionen können einzelne Änderungen ohne das Gesamtpaket wählen. Plätze können an die Spielerzahl angepasst werden. Erwachsene dürfen Bälle der Größen 4, 4.5 oder 5 verwenden. Teams müssen gleich groß sein, mit mindestens 10 Spielern je Team. Veranstalter können unbegrenzte fliegende Wechsel für unverletzte Spieler erlauben und mindestens eine halbe Spielzeit für alle verlangen. Spiele sollen mindestens 40 Minuten dauern und können gleiche Hälften, Viertel oder Drittel haben. Erhöhungen dürfen bei entsprechender Vorgabe vor den Stangen ausgeführt werden.
Kontakt- und Neustartoptionen
Veranstalter können wettbewerbslose Gedränge vorschreiben, die Gedrängespielerzahl gleich reduzieren oder die maximale Jugendschubdistanz von 1.5 Metern übernehmen. Heben oder Wettbewerb in Gassen kann untersagt werden. Erlaubte Tacklinghöhen sind die gewöhnliche Schulterlinie, Brustwarzenlinie oder Taille; bei Taillenhöhe empfiehlt der Text, ein Absenken des Ballträgers zu verhindern und Doppeltacklings zu ahnden. Nach der Kickvariante müssen Straf- und Freitritte in der gegnerischen Hälfte angetippt und sofort gespielt werden. Die Mark-Variante schließt Angriffskicks aus dem 22-Meter-Bereich aus. Vor Anwendung ist das lokal gewählte Paket zu prüfen.
Quellen und Vorgehen ↗
