Rugby / Regel 19

Das Gedränge

World Rugby · 2026
Kurz erklärt

Kontrollierter Wettbewerb nach kleineren Verstößen und bestimmten Unterbrechungen.

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Aufstellung und Bindung

Teams müssen binnen 30 Sekunden bereit sein. Bei voller Mannschaftsstärke binden sich je 8 Spieler; reduzierte Teams dürfen weniger einsetzen, aber nie weniger als 5. Es folgt „crouch, bind, set“. Der Hakler hält den Bremsfuß bis „set“. Erst wenn der Ball die Hände des Gedrängehalbs verlässt, darf gerade und parallel zum Boden geschoben werden. Gefährliches Zusammenbrechenlassen oder Hochheben wird bestraft. Der Schiedsrichter stoppt ein zusammengebrochenes Gedränge sofort.

Abseits und Ball

Nichtteilnehmer bleiben normalerweise 5 Meter hinter dem hintersten eigenen Fuß. Der verteidigende Gedrängehalb neben dem Gedränge darf die Tunnelmittellinie nicht überschreiten; Rückzugsoptionen sind vorgesehen. Steht das Gedränge und ist der Ball hinten seit 3–5 Sekunden verfügbar, verlangt der Spielaufruf sofortiges Spielen. Bei Wiederholung ohne Verstoß bleibt der ursprüngliche Einwurf. Das Gedränge endet, wenn der Ball außerhalb des Tunnels herauskommt, hinten regelgerecht aufgenommen wird oder die Mallinie erreicht.

Unabhängige Erklärungen und Übersetzungen, keine offiziellen Veröffentlichungen der Verbände. Grundlage sind die bereitgestellten World Rugby Laws of the Game Rugby Union 2026. U19, Siebener-, Zehner-Rugby und Game-on werden separat erklärt. Ausnahmen für Elite-Rugby sind gekennzeichnet; dies sind keine Rugby-League-Regeln. PDF-Seiten liegen 2 über den gedruckten Seitenzahlen.
Quellen und Vorgehen ↗
American Football und Rugby