Behinderung des Feldspiels
MCC · 2017 Code · 4th edition · 2026Absichtliche Behinderung durch Batter, freie Hand am lebenden Ball und verhinderte Fänge.
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Regel 37 — Absichtliche BehinderungRegel 37 — Fang verhindernRegel 37 — Rückgabe und WertungRegel 37 — Absichtliche Behinderung
Jeder Batter kann ausscheiden, wenn er bei lebendem Ball Feldspieler durch Worte oder Handlungen absichtlich abzulenken oder zu behindern versucht. Der Striker kann auch ausscheiden, wenn er beim Empfang, einschließlich eines zweiten Abwehrschlags, den Ball absichtlich mit einer nicht den Schläger haltenden Hand trifft.
Die Fassung 2026 umfasst ausdrücklich absichtliches Fallenlassen oder Werfen des Schlägers beim Empfang, um den Ball zu beeinflussen oder anderes Ausscheiden als Hit Wicket zu verhindern. No Ball schützt grundsätzlich nicht vor Behinderung.
- Versehentliche Behinderung erfüllt diese Ausscheidensart nicht.
- Handlungen zur Verletzungsvermeidung sind ausgenommen.
- Ein erlaubter zweiter Wicket-Abwehrschlag ist grundsätzlich ausgenommen, vorbehaltlich der Fangregeln.
Regel 37 — Fang verhindern
Ohne No Ball führt absichtliche Behinderung durch einen der Batter, die einen Fang verhindert, zum Ausscheiden des Strikers; auch ein sonst erlaubter zweiter Abwehrschlag. Vollendete Runs entfallen, 5-Strafruns bleiben, und der Feldkapitän wählt den neuen Batter oder Non-Striker als nächsten Striker.
Bei No Ball scheidet grundsätzlich der Behindernde aus. Verteidigt der Striker sein Wicket jedoch regelgerecht durch einen zweiten Schlag gegen No Ball, scheidet er nicht allein wegen eines dadurch verhinderten Fangs aus.
Regel 37 — Rückgabe und Wertung
Bei lebendem Ball braucht ein Batter die Zustimmung eines Feldspielers, bevor er mit Schläger oder Körper den Ball zurückgibt. Ohne Zustimmung kann dies Behinderung sein.
Außer bei verhindertem Fang bleiben vor dem Verstoß vollendete Runs sowie No-Ball-, Wide- und weitere 5-Run-Strafen bestehen. Der Bowler erhält kein Wicket gutgeschrieben.
Quellen und Vorgehen ↗
