Siege, Gleichstand und Ergebniskorrektur
MCC · 2017 Code · 4th edition · 2026Siegbedingungen, der Unterschied zwischen Tie und Draw und die Endgültigkeit des Ergebnisses.
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Law 16 — Sieg, Tie oder DrawLaw 16 — Siegzeitpunkt und VorsprungLaw 16 — Fehler und EndgültigkeitLaw 16 — Sieg, Tie oder Draw
Ein Team gewinnt durch Übertreffen des Gegners aus dessen abgeschlossenen Innings: eines im Ein-Innings-Spiel, beider im Zwei-Innings-Spiel. Over- oder Zeitvereinbarungen liefern ergänzende Ergebniskriterien. Auch Aufgeben oder Spielverweigerung nach dem vorgeschriebenen Verfahren führen zur Niederlage.
Außerhalb dieser alternativen Kriterien erfordert ein Tie gleiche Runs und vollständig abgeschlossene Innings. Ein Draw liegt vor, wenn keine der vorgesehenen Sieg-, Tie- oder Zuerkennungsregeln greift. Gleiche Runs allein sind nicht immer ein Tie; ein Draw erfordert keine Gleichheit.
Law 16 — Siegzeitpunkt und Vorsprung
Das Spiel endet normalerweise sofort mit einem Ergebnis, vorbehaltlich spezieller Strafrun- und Korrekturregeln. Vor einem Fang oder dessen Behinderung gelaufene Runs bringen keinen Sieg, wenn der Striker dadurch ausscheiden kann. Wird eine Boundary erzielt, bevor genügend Siegruns gelaufen sind, zählt die volle Boundary.
Eine erfolgreiche Verfolgung mit verbleibenden Wickets wird als Sieg um diese Wickets angegeben; erfolgreiches Verteidigen als Sieg nach Runs. Vorgesehen sind außerdem im Sonderfall Sieg durch Strafruns sowie aufgegebenes oder zuerkanntes Spiel.
Law 16 — Fehler und Endgültigkeit
Wird nach Verlassen des Feldes, aber vor abschließender Bestätigung ein ergebnisrelevanter Zählfehler entdeckt, können Schiedsrichter fortsetzen lassen, wenn das letzte Innings unvollständig ist und Overs oder Zeit verbleiben. Andernfalls korrigieren sie Punkte und Ergebnis nach den Regeln. Haben Schiedsrichter und Anschreiber den Endstand bestätigt, bleibt das Ergebnis unveränderlich.
Quellen und Vorgehen ↗
